Empire Earth - Kurzbericht

6.6.2004

 

Viele Völker, viele Gebäude, viele verschiedene Einheiten. Gebäude und Einheiten können nicht nur im Laufe der geschichtlichen Entwicklung verbessert werden, sondern auch "individuell" aufgewertet werden.

Die epochale Entwicklung verläuft langsam, genauso wie die Produktion zu Beginn. Das ist kein Schaden, denn darin besteht zunächst die Herausforderung: möglichst effizient zu produzieren um einen Vorsprung zu gewinnen. Immerhin schafft es die KI, dass Arbeiter sich selbstständig der nächst gelegenen Arbeit widmen. Mann muss sie nur mit Hilfe von Sammelpunkten dort hin dirigieren.

Nach einiger Zeit läuft das Werkl und es kommt zu militärischen Konflikten. Standardmäßig ist die Zahl der Einheiten im Spiel auf 500 beschränkt, es sind aber auch mehr möglich. In früheren Epochen sind zunächst nicht so viele Einheiten möglich, aber immer noch genug. Das sieht zunächst spannend aus, weil man große, verschiedenartige Heere aufstellen kann.

Wie so oft mangelt es an KI. Es gibt zwar Einstellungsmöglichkeiten, wie sich Einheiten im Konfliktfall verhalten sollen, aber anscheinend wird das nicht umgesetzt. Immer wieder greifen Einheiten, die innerhalb einer Festung stationiert und damit sicher sind, den Gegner vor den Stadtmauern an und öffnen dadurch die Stadttore.

Und wer jetzt erwartet, dass bei Kämpfen in unmittelbarer Nähe untätige Einheiten eingreifen, wird enttäuscht werden. Es passiert nur fallweise. Es scheint als hätte die KI Probleme den jeweiligen Status von Einheiten abzufragen. Das ist wirklich schade, denn eine gute KI ist bei einer großen Anzahl von Einheiten unbedingt notwendig. Immerhin kann es an verschiedenen Stellen gleichzeitig zu Kämpfen kommen und man kann eben nur eine Stelle selbst kontrollieren. Da sollte man sich auf die KI verlassen können. Ärgerlich, wenn es nicht so ist.

Vergleichbare Spiele
Age of Empire
Warlaords Battlecry II

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